Rhythmus

Der Begriff Rhythmus (von gr. , rhythmós, Fluss (der Dinge)) bezeichnet. allgemein einen gleichmäßig gegliederten Bewegungsablauf oder allgemeiner die zeitliche Abfolge von Mustern oder Ereignissen (bezogen z. B. auf die Ablaufphasen eines Verbrennungsmotors, die Abfolge von Jahreszeiten usw.)

A) in der Poesie zur metrischen Konstanz der Versmaße die Abfolge von verschiedenen Akzentmustern, siehe Versmaß

B) in der Linguistik die zeitliche Gliederung der sprachlichen Rede, siehe Sprechrhythmus

C) in der Musik die durch die Folge unterschiedlicher Notenwerte entstehenden Akzentmuster über dem Grundpuls, siehe Rhythmus (Musik)

D) in Volkswirtschaftslehre und Soziologie wurde der urgeschichtliche Zusammenhang des Rhythmus mit der Arbeit erschlossen (Karl Bücher: „Arbeit und Rhythmus'“, Leipzig (Hirzel) 1904) E) in der Chronobiologie biologische Rhythmen, siehe z. B. Zirkadiane Rhythmik und Ultradiane Rhythmik, Herzrhythmus ---- Die Ableitung Rhythmik bezeichnet die Lehre vom Rhythmus; ein Kenner dieser Lehre ist ein Rhythmiker oder Rhythmologe. (Definition ergänzt von Noemi am 20.07.2015)

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Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Rhythmus' trennt man wie folgt:

  • Rhyth|mus

Beispielsätze mit dem Begriff 'Rhythmus'

  • ) Bekannte physiologische Versuche zeigen, dass durch Reize jeder Art und an jeder Stelle des sensiblen Nervengebietes die Atembewegungen hervorgerufen und ihr Rhythmus verändert werden kann.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
  • Wenig günstiger verhalten sich die inneren Organe der Respiration und des Kreislaufs, doch steht ihnen wenigstens eine größere Variabilität ihres Rhythmus zu Gebote, um einigermaßen die verschiedene Natur der Gefühle auszudrücken.Quelle: Der Leib des Vaters Christian Rosenkreuz

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